Eigenverbrauchsquote
Der Anteil des selbst erzeugten Stroms, der im eigenen Gebäude verbraucht wird – der Haupthebel für die Wirtschaftlichkeit einer Anlage.
Die Eigenverbrauchsquote gibt an, welcher Teil der eigenen Erzeugung nicht ins Netz geht, sondern direkt im Haus genutzt wird. Sie ist wirtschaftlich entscheidend, weil selbst genutzter Strom den teuren Netzbezug ersetzt, während eingespeister Strom nur die Einspeisevergütung bringt – ein deutlicher Unterschied pro Kilowattstunde.
Hebel zur Erhöhung sind ein passend dimensionierter Speicher, die Einbindung von Wärmepumpe und Wallbox sowie eine Steuerung, die Verbrauch in Erzeugungszeiten verlagert. Eine größere Anlage allein erhöht die Quote nicht – sie senkt sie tendenziell.
Im Kundengespräch ist das der Punkt, an dem aus einer Produktvorstellung eine Rechnung wird: Nicht die Anlagengröße überzeugt, sondern die Frage, wie viel vom erzeugten Strom tatsächlich im Haus bleibt.
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