Wärmepumpe
Eine Heizung, die Umgebungswärme mit Strom auf Heiztemperatur bringt – im Verbund mit Photovoltaik ein naheliegendes zweites Geschäftsfeld.
Eine Wärmepumpe entzieht der Luft, dem Erdreich oder dem Grundwasser Wärme und hebt sie mit elektrischer Energie auf Heiztemperatur. Die Effizienz wird als Jahresarbeitszahl (JAZ) angegeben: Sie beschreibt, wie viele Einheiten Wärme über das Jahr aus einer Einheit Strom entstehen.
Für PV-Betriebe ist die Kombination logisch: Der selbst erzeugte Strom findet im Winter einen Abnehmer, und der Kunde bekommt Strom und Wärme aus einer Hand. Umgekehrt gilt für SHK-Betriebe dasselbe in die andere Richtung.
Handwerklich ist es allerdings kein Selbstläufer. Auslegung, Hydraulik, Schallschutz und die Frage, ob das Heizsystem des Gebäudes zu den nötigen Vorlauftemperaturen passt, entscheiden über Zufriedenheit und Reklamationen. Wer das Feld erschließt, braucht deshalb Schulung und geprüfte Abläufe – nicht nur ein zweites Produkt im Angebot.
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